Stoßwellentherapie (ESTW)
Die Methode der Stoßwellenerzeugung geht zurück in die 1970er Jahre und ist heute als Standard etabliert. Im Zentrum von Verkalkungen erfolgt eine Energieverdichtung. Andere Körperstrukturen, die sich in der Nähe der Verkalkung befinden (beispielsweise Blutgefäße, Nerven, Sehnen) werden von der Stoßwelle zwar erfasst, aber nicht geschädigt, da sie nicht im Fokus der Stoßwelle liegen.
Eine Therapie dauert daher etwa zwei bis fünf Minuten und kann ohne Anästhesie ambulant durchgeführt werden. Die Stoßwellen sollen im therapierten Gewebe eine „biomechanische Rückkopplung“ und die „Ausschüttung von Botenstoffen“ bewirken, die sowohl Reparaturprozesse als auch durchblutungsfördernde Prozesse einleiten.
Der Heilungsverlauf ist, abhängig von der Schwere der Erkrankung. Bereits nach ein bis zwei Behandlungen wird in der Regel eine deutliche Verbesserung oder sogar Beschwerdefreiheit erzielt. In den überwiegenden Fällen kann die Therapie nach wenigen Wochen erfolgreich abgeschlossen.